Iradis - Betriebliche Gesundheitsförderung

Unternehmen

Iradis

Wir beraten Sie im Bereich der psychischen Gesundheit zur Vorbeugung von Erkrankungen wie Burnout, Depressionen, …

Wir unterstützen Sie als Arbeitgebende, damit Sie Frühwarnsignale bei Ihren Mitarbeitenden erkennen und wissen, wie Sie damit umgehen, bzw. sich bei uns eine Beratungsperson zur Unterstützung holen können. Wir klären mittels Fachreferaten auf und begleiten situativ mittels Coaching. Unverbindlich kann Ihr Anliegen telefonisch oder persönlich besprochen werden. Wir orientieren uns an Ihrem Anliegen und unterstützen Sie lösungsorientiert.

Notwendigkeit von frühzeitigen Angeboten

Die Arbeitsunfähigkeit steht oftmals am Ende eines monate- wenn nicht jahrelangen schleichenden Prozesses. Dabei manifestieren sich ungelöste psychosoziale Probleme schliesslich in Form von kürzeren und längeren Krankheitsabsenzen. Unsere Erfahrung wie auch verschiedene Studien zeigen, dass in diesen Fällen nicht zugewartet werden sollte, denn sonst wird die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und eine lang dauernde Krankheit absehbar.

Eine frühe Intervention macht aus den folgenden Gründen Sinn: Mit der Arbeitsunfähigkeit reisst die Verbindung der betroffenen Person zu ihrer Arbeit ab. Es ist vielfach der Beginn des sozialen und wirtschaftlichen Ausschlusses. Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit kann die betroffene Person im besten Fall nach einigen Monaten in einem sich hinziehenden stufenweisen Prozess erlangen. Der lange Arbeitsausfall, die Planung und Durchführung der Rückkehr stellen für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Frühzeitiges Handeln und Ressourcenaktivierung können Schlimmeres verhindern.

Historisch

Mit der 5. Gesetzesrevision hat sich die IV auf ihren konzeptionellen Grundauftrag zurückbesonnen, indem das Handlungsfeld „Eingliederung“ massiv verstärkt und umgestaltet wurde. Mit der Früherfassung bringt sich die IV früher ins Spiel, um Chronifizierungen zu vermeiden und die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen.

Indes: In vielen Fällen greift auch die Früherfassung zu spät. Dies gilt vor allem für die nach wie vor steigende Gruppe von psychischen bzw. mehrfachen Erkrankungen. Die IV muss somit dort ansetzen, wo Gesundheit gestärkt und eine langfristige Erkrankung verhindert werden kann. So können persönliche und wirtschaftliche Ressourcen effektiv erhalten und durch die Vermittlung von Know–how sowie durch Fähigkeitsaktivierung gefördert werden.